Das Ergebnis…
… geht mit 6:15 für den MFBC Leipzig sehr deutlich aus und zeigt große Baustellen in der Mentalität der Mannschaft auf.

Der Spielverlauf…
Der Start war optimal für die Wölfe. Im ersten Drittel lief der Ball gefühlt nur durch die Reihen des TVLs. Gute Abschlüsse, Kombinationen und vor allem starkes Körperspiel prägten das erste Drittel und ließen die Gäste schwer ins Spiel kommen. Nach der ersten Pause allerdings wurden all diese Dinge in der Kabine gelassen und fanden keinen Weg mehr ins nächste Drittel. Zögerliches Forechecking, Pech im Abschluss, der nötige fehlende Meter und das gute Körperspiel wurden plötzlich abgestellt… Hinzu kamen dumme Strafen, die zusätzlich Kraft kosteten. Man spielte plötzlich gefühlt auch gegen sich selbst.

Die Szene des Spiels…
Erik Schuschwary’s Schuss im zweiten Drittel aus einem Winkel von gefühlt 0,5 Grad genau in den oberen linken Winkel zeigte, dass es mit Hexerei einhergehen muss… Den Gästen gelang einfach alles und noch mehr.

Die nächste Woche…
…gilt es den Kopf frei zu bekommen. Gerade nach drei sehr erfolgreichen Jahren tut es aber auch vielleicht zu Beginn der neuen Saison, mit neuem Trainer, neuen Ideen und Herangehensweisen vielleicht auch ganz gut, wirklich bei Null, oder halt 15 Gegentoren anzufangen und sich mindestens noch 15 Prozent mehr den Arsch aufzureißen.