Im Nachgang zur erfolgreichen WM-Qualifikation der Herren Nationalmannschaft sowie dem Trainingslager der U19 Herren haben wir unsere Spieler nochmal um ein kurzes Statement gebeten, wie die Zeit für Sie war und was Sie davon mit zum TV Lilienthal bringen. Lest hier die spannenden Antworten:

Leon Bauer (U19 Herren Nationalmannschaft, 17 Jahre alt)

Mein Wochenende mit der Nationalmannschaft hat mich in vielen Hinsichten weitergebracht. Vor allem im taktischen Bereich, aber nicht nur dass, sondern ich weiß auch woran ich an mir persönlich noch arbeiten muss. Über die Zeit in Dänemark konnte ich mich entwickeln und habe einiges mit auf den Weg bekommen, dies werde ich in der nächsten Zeit umsetzen. Das hilft mir selbstverständlich auch für die kommenden Bundesligaspiele für Lilienthal.

Janos Bröker (Herren Nationalmannschaft, 24 Jahre alt)

Das Ziel vor der Quali war sich für Prag zu qualifizieren, das haben wir geschafft. Wir hätten es eventuell nicht so spannend machen müssen, aber am Ende zählt die Qualifikation.
Mit mir selbst war ich nicht so zufrieden, vorallem mit meinem Torabschluss nicht. Daran werde ich jetzt die nächste Zeit weiter trainieren. Für die BL versucht man natürlich, das Tempo mitzunehmen und so das Tempo auch in der BL höher zu gestalten, um den Unterschied zwischen BL Niveau und Länderspiel Niveau kleiner werden zu lassen

Fabian Diaz de Armas (Herren Nationalmannschaft, 24 Jahre alt)

Für mich war die WM-Quali ein wirkliches tolles Erlebnis. Auch wenn ich nicht meine Bestleistung abrufen konnte, habe ich in den Spielen viel gelernt und auch bereits in den Trainings zuvor wieder viel mitgenommen. Mit vielen Spielern auf hohem Niveau trainiert und spielt es sich einfach anders als im Verein. Zudem ist die Gruppe extrem homogen und alle verstehen sich untereinander wirklich gut. Beim Essen, in den Pausen oder bei den Behandlungen unserer Physios haben wir stets viel gelacht und uns gerade mit den Spielern aus anderen Vereinen austauschen können.

Für die Zukunft in der Bundesliga habe ich für mich festgestellt, dass man deutlich schneller spielen kann und nochmal eine Stufe besser sein kann, als wir es gerade sind. Direkte Abschlüsse und schnelles Passspiel sind oftmals der Schlüssel zum Sieg, wie uns die Schweden beim 0:17 hervorragend aufgezeigt haben. Ein intensiveres Körperspiel und volle Konzentration sind Punkte die ich ebenfalls versuchen werde jede Woche im Training und bei jedem kommenden Spiel zu beachten.

Niklas Bröker (Herren Nationalmannschaft, 21 Jahre alt)

Unser Ziel uns für die WM in Prag zu qualifizieren haben wir zwar erreicht, aber wie wir es erreicht haben, habe ich mir anders vorgestellt. Durch die Qualifikationsspiele hat sich gezeigt an welchen Stellen wir noch arbeiten müssen um bei der WM eine gute Platzierung zu erreichen.
Natürlich macht es immer Spaß an Länderspielen teilzunehmen und Teil dieses Teams zu sein. Ich bin jemand der eigentlich nie mit seiner Leistung zufrieden ist, weil es immer Sachen gibt die nicht optimal liefen und wo Verbesserungsbedarf besteht. Für den Bundesligaalltag versuche ich das Körperspiel und die Geschwindigkeit mitzunehmen.

Mark-Oliver Bothe (Herren Nationalmannschaft, 24 Jahre alt)

Es war natürlich eine coole Erfahrung und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Spiele auf internationalem Niveau sind einfach generell etwas Besonderes und um einiges intensiver als Bundesligaspiele. Ich bin als Nachrücker mit nicht allzu großen Erwartungen, was meine Spielzeit angeht, nach Nitra gereist und war dementsprechend sehr positiv überrascht, dass ich so viele Erfahrungen auf dem Feld mitnehmen konnte. Diese Erfahrungen kann man natürlich auch gut nutzen, um sein eigenes Spiel in bestimmten Bereichen weiter zu verbessern.

(Nils Hallerstede war leider aufgrund einer Krankheit für ein aktuelles Statement nicht zu erreichen.)

Wir drücken allen Nationalspielern die Daumen für die weiteren Zusammenzüge im Kader zu sein und eine erfolgreiche Zeit zu bestreiten!