Bremen. Nur einen Tag nach dem erfolgreichen Spieltag der U17 Junioren mussten die Nachwuchs-Wölfe der U15 am Sonntag in Horn antreten. Es standen zwei Spiele auf dem Plan, die Wölfe trafen auf die zweite Mannschaft des VFR Seebergen und den wohl stärksten Konkurrenten in dieser Altersklasse, die ETV PiranHHas aus Hamburg.

Als klarer Favorit gingen die Wölfe in die erste Partie des Tages gegen Seebergen II. Von Beginn an ließ man keinen Zweifel darüber aufkommen, wer dieses Spiel gewinnen würde. Bereits zur Pause stand es 7:0 für die Wölfe. Besonders erwähnenswert war ein Doppelpack von Kapitän Jan Hoffmann innerhalb von nur drei Sekunden. Auch in der zweiten Halbzeit war der Nachwuchs aus der unmittelbaren Nachbarschaft chancenlos. Erfolgreichster Akteur beim TVL war Neuzugang Luis Moes, dem gleich vier Treffer gelangen. Am Ende stand dann ein deutlicher und nie gefährdeter 16:0 Erfolg zu buche.

Spiel gegen ETV Hamburg (1)Damit hatten sich die Wölfe für das Topspiel gegen die PiranHHas warm geschossen. Und das Spiel hielt, was es im Vorfeld versprach. Lübsin brachte die Wölfe in Führung, Hamburg glich aus. Nicklas Stahn stellte auf 2:1, wieder wurde es egalisiert. Ein weiterer Treffer von Stahn in Überzahl stellte die 3:2-Pausenführung sicher. Bester Lilienthaler Spieler war Torhüter Finn Leiermann, der seine Nominierung für die U17 Nationalmannschaft beeindruckend rechtfertigte. Leiermann war es auch, der das 4:2 vorlegte. Hannes Röttger erlief einen Auswurf des Torhüters und vollstreckte. Das 4:3 ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Als Christian Lübsin mit seinem zweiten Treffer das 5:3 erzielte, schien die Partie fast entschieden, doch erneut gelang Hamburg der Anschlusstreffer. Es wurde noch einmal spannend, doch Leiermann war ein sicherer Rückhalt und er hielt den 5:4-Sieg fest.

Damit hat die U15 jetzt drei Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger und alle ihre vier Spiele gewonnen. „In dieser Altersklasse wollen wir den Titel anstreben und heute haben wir einen wichtigen Schritt dafür getan. Der Sieg gegen Hamburg sollte sich im Endergebnis der Saison sehr positiv auswirken, sie sind wohl der stärkste Konkurrent. Wir sind mit dem gesamten Wochenende extrem zufrieden und gucken nun nach vorne.“, berichtete das Trainer-Dou Bothe/Hallerstede nach Abschluss des Spieltages.

Der einzige traurige Nebeneffekt des Wochenendes ist der Abschied von Tom Noth. Er wird mit seiner Familie an den Bodensee ziehen und hat am Wochenende sein wohl vorerst letztes Spiel für den TV Lilienthal bestritten. Wir wünschen Tom für seine Zukunft alles Gute und die Türen stehen dir hier immer offen!

Verabschiedung Tom Noth